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Konduktivmessung

Der Füllstand einer Flüssigkeit wird durch die Messung ihres Leitwertes von der Konduktivsonde detektiert.

Die Sonde wird in Höhe des zu erfassenden Füllstandes seitlich in die Behälterwand eingeschraubt. Es liegt eine geringe Spannung an. Wird die Sondenspitze mit Flüssigkeit bedeckt, wird durch die Leitfähigkeit zur metallischen Behälterwand ein Signal ausgelöst.

Durch die Verwendung von Wechselstrom im Messstromkreis werden Korrosion des Sondenstabes und elektrochemische Reaktionen des Füllgutes vermieden. Zur sicheren Messung bei bewegter Flüssigkeitsoberfläche ist serienmäßig eine einstellbare Zeitverzögerung des Ausgangssignals eingebaut.

Sonden mit einer Elektrode können in Metallbehältern als Voll- oder Leermelder eingesetzt werden, mit 2 Elektroden in Metallbehältern als Voll- und Leermelder und mit 3 Elektroden als Voll- und Leermelder auch in nichtmetallischen Behältern.


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